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Print – Online
Multichannel-Angebote
Storytelling im Zentrum

Print bleibt wichtig: Ein großer Teil der Custom-Media-Einreichungen sind in den Print-Kategorien. Nach wie vor genießt Print eine hohe Wertschätzung bei Firmen und Lesern. Es geht bei Unternehmens-Kommunikation ja nicht nur um die bloße Nachricht, sondern die Präsentation – Format, Seitenanzahl, Papierwahl, Typografie, Anmutung – wird vom Leser unbewusst wahrgenommen und spielt eine große Rolle bei der Imagebildung eines Unternehmens.

Durch die Zunahme von Homeoffice wird die Bedeutung von Print eher unterstrichen, denn viele Unternehmen schicken das Mitarbeiter-Magazin mit der Post nach Hause. Es stellt sich auch die Frage, wieviele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Bildschirm sitzen und Zugang zum Intranet haben. Wenn man sich die Zahlen im eigenen Unternehmen anschaut, kommt man zu einem Mix von Kanälen, bei dem Print nach wie vor eine große Rolle spielt.

Natürlich sind Unternehmens-Publikationen in ein Gesamt-Konzept eingebunden. Storytelling steht im Zentrum und es wird immer wieder neu entschieden, welcher Nachrichten-Kanal – Print, Online, Social-Media, Video, Animationsfilm – eingesetzt wird.

MPULSE der Metro ist ein typisches Beispiel:
Mit gezieltem Storytelling trägt MPULSE dazu bei, die Wahrnehmung des Multichannel-Angebots von METRO zu fördern.

Statt zuletzt zwei Mal im Jahr erscheint das Printmagazin MPULSE seit 2023 quartalsweise mit einer Gesamtauflage von 20.000 Exemplaren, davon 18.000 in deutscher und 2.000 in englischer Sprache.

Darüber hinaus finden sich passende und exklusive Inhalte auf der deutsch- und englischsprachigen Onlineplattform mpulse.de.

Die eigenen MPULSE Social-Media-Kanäle, Facebook und Instagram, sowie die LinkedIn- und X-Auftritte von METRO verbreiten MPULSE Inhalte darüber hinaus.

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Format
Klassisches Zeitschriften-Format
Extreme Hoch- und Querformate

Klassisches Hochformat
DIN A4 oder ähnliche Zeitschriften-Formate haben natürlich Vorteile: Sie sind leicht zu layouten.

In den letzten Jahren hat es sich eingebürgert, variable Spaltenraster einzusetzen. Eine Story ist dreispaltig, die andere nur zweispaltig. Manche Custom-Media-Zeitschriften haben eine Schiebespalte.

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Name: Sustainability Report Issue 2
Agentur: Lekkerwerken
Kunde: lux-Airport
ICMA Award: Gold

Schmales Hochformat
Auch in diesem Jahr gibt es einige Beispiele für schmaler geschnittene Hochformate. Die Höhe ist beispielsweise DIN 4, die Breite aber nur 18 oder 19 cm. Diese Formate wirken spannend, modern. Das Layout ist meist ein- oder zweispaltig angelegt.

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Name: „Rücksicht“ – „Nach vorne“ GEWOBA Tätigkeitsbericht 2022
Agentur: POLARWERK GmbH
Kunde: Bremer Wohnungsbaugesellschaft GEWOBA
ICMA Award: Gold

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Name: Roma Lookbook
Agentur: Attacke Werbeagentur GmbH
Kunde: ROMA KG
ICMA Award: Silver

DIN A3
vor allem im Bereich der Image-Broschüren gibt es Großformate. Wenn es um Themen wie Architektur oder Möbel geht, sind Großformate sehr angebracht, weil sie repräsentativ und exklusiv wirken. Die Produkte kommen noch besser zur Geltung. Großformate wirken großzügig. Es dominieren großflächige Bilder und kurze Texte in einem luftigen Layout.

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Name: PURPOSE – Das Magazin für Sinnhaftigkeit
Agentur: Journal International The Home of Content GmbH
Kunde: Donner & Reuschel Privatbank
ICMA Award: Bronze

Albumformate
Sie sind selten, aber sie können sehr spannend und auffallend sein. Man kann Fotos oder Infografiken über zwei Seiten führen. Das sind beim DIN A 4-Format schon fast 60 cm Breite.

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Cover
Reduzierte Cover im Trend
Cover ohne Überschriften
Typografische Cover

Bei Custom-Medien sind Cover zumeist auf ein einziges Thema ausgerichtet. Auch am Zeitschriften-Kiosk sind eher klare und übersichtliche Cover mit wenigen Überschriften im Trend.

Cover ohne Überschriften
Cover ohne Überschriften wecken die Neugier, sie regen dazu an, mal aufzuschlagen und zu schauen, worum es geht.

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Name: Handwerk BW
Agentur: TAOS – the art of Storytelling (GmbH)
Kunde: Baden-Württembergischer Handwerkstag
ICMA Award: Gold

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Name: Markets Germany
Agentur: Kammann Rossi GmbH
Kunde: GTAI German Trade & Invest
ICMA Award: Bronze

Cover mit Überschriften
Die größte Überschrift steht im Zentrum und ist dem Bild zugeordnet. Manche Cover haben noch zwei bis drei kleinere Überschriften, die auf weitere Themen verweisen.

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Name: Grapevine
Agentur: formdusche OHG
Kunde: MHP Managenent- und IT-Beratung GmbH
ICMA Award: Silver

Cover mit Stanzung
Publikationen mit Druckveredelung wie Stanzung oder partieller Lackierung wirken edel, wertvoll. Durch die Stanzung kann man nur teilweise erkennen, was dahinter liegt – und man schlägt das Heft auf. Das Ziel der Macher ist erreicht.

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Name: helle · das Magazin der SachsenEnergie AG
Agentur: Viglandfriends
Kunde: SachsenEnergie AG
ICMA Award: Silver

Typografische Cover
Die Kunst besteht darin, immer wieder innovative Ideen umzusetzen, um in der Konkurrenz anderer Medien aufzufallen. Darum sind rein typografische Cover auch sinnvoll, wie Helle – Magazin von Sachsenenergie, Markets International oder das Volvo Winter Magazin zeigen.

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Name: Markets International
Agentur: Kammann Rossi GmbH
Kunde: GTAI Germany Trade & Invest
ICMA Award: Silver

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Name: Volvo winter magazine 2022
Agency: SIVK
Client: Volvo Car Netherlands
ICMA Award: Award of Excellence

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Fotografie
Der Mensch im Mittelpunkt
Klassische Industrie-Fotografie

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Zentrum: Wie schon in den letzten Jahren werden Mitarbeiter ins Zentrum gerückt, ihre Meinung und Expertise ist gefragt. Um große Themen in einer Publikation darzustellen, werden viele Menschen eingebunden und vorgestellt.

Der Mensch im Mittelpunkt
Es sind überwiegend Porträtfotos von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die optimal fotografisch dargestellt werden. Sehr oft wird das Umfeld, der Arbeitsplatz, mit abgebildet. Dadurch wird die Authentizität gesteigert.

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Name: Hundert Gesichter der BayWa
Agentur: Vigllandfriends
Kunde: BayWa AG
ICMA Award: Bronze

Klassische Industrie-Fotografien
Klassische Industrie-Fotografien mit Arbeitern im Blaumann und im industriellen Umfeld wirken authentisch, dokumentarisch. Sie werden professionell gemacht und sind optimal beleuchtet und sehr gut geschnitten. Die hier gezeigten Beispiele zeigen den aktuellen Stand der Industrie-Fotografie.

Buchtipp: Fortschritt als Versprechen, Industriefotografie im geteilten Deutschland, Hatje Cantz 2023, ISBN 978-3-7757-5426-2

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Name: Handwerk BW
Agentur: TAOS – the art of Storytelling (GmbH)
Kunde: Baden-Württembergischer Handwerkstag
ICMA Award: Gold

Doppelseitige Fotos
Meist stehen doppelseitige Fotos am Beginn, manchmal auch in der Heftmitte. Man zeigt Werkshallen, Arbeitsplätze oder auch mal Luftaufnahmen des Unternehmens. Ein guter Einstieg, weil man damit die Atmosphäre einfangen kann.

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Name: Museumsmagazin
Agentur: SCHLEINER + PARTNER Kommunikation GmbH
Kunde: Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
ICMA Award: Silver

Foto-Reportagen
Sie gehören zum Repertoire von Custom-Medien und werden meist im Zusammenhang mit der Coverstory eingesetzt. Im Idealfall wird das Covermotiv im Innern aufgegriffen. Charakteristisch ist, dass die Story überwiegend durch Fotos erzählt wird. Im Text stehen Fakten und andere Aspekte des Themas.

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Typografie
Klare Einstiegspunkte
Headline-Typografie folgt aktuellen Trends

Klare Einstiegspunkte durch Typografie
Die Überschriften haben klare Aussagen, meist folgt eine mehrzeilige Unterzeile oder ein größer gesetzter Vorspann. Dieser Einstieg in den Artikel wird mit mehr Weißraum versehen als in früheren Jahren.

OLB AG Annual Report 2022: Klarer Einstiegspunkt durch die große Überschrift, logische Überleitung zum Text durch mehrzeilige Unterzeile.

Headline-Typografie
Die Headline-Typografie wird bei Custom Medien regelmäßig modernisiert. Man folgt jeweils den aktuellen Trends. Strenge Corporate-Identity-Regeln gehören bei der Wahl der Schrift der Vergangenheit an, denn eine Identity ist auf viele Jahre angelegt und daher eher unbeweglich.

Boom beim Schriftdesign
In den vergangenen Jahren gibt es auf dem Gebiet des Schriftdesign einen riesigen Boom. Einer der Protagonisten sind Google-Fonts, wo eine große Anzahl auch qualitativ hochwertiger Schriften angeboten wird. Darüber hinaus vermarkten Schriftkünstler ihre Schriften mehr und mehr selbst.

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Name: White & Style
Agentur: TAOS – the art of Storytelling (GmbH)
Kunde: PR-Agentur White Communications
ICMA Award: Bronze

White&Style: Die Schrift Agrandir ist eine gute Wahl, denn sie unterstützt das Gesamt-Konzept.

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Name: :doppelpunkt
Agentur: Territory GmbH
Client: Zürich Beteiligungs-AG
ICMA Award: Silver

:doppelpunkt: Die Gestaltung des Magazin-Schriftzuges mit dem Font Ogg regular ist sehr auffallend. Sie ist inspiriert von Schriften vom Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Ogg wird auch für Überschriften auf Innenseiten eingesetzt. Kontrastierend dazu wird die Zurich Sans benutzt.

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Name: Werkelijk · Kunst und Kultur im Fokus
Agentur: Lekkerwerken GmbH
Kunde: Lekkerwerken GmbH
ICMA Award: Silver

Werkelijk: Die Headline-Schrift Maax der Foundry 205TF erinnert an die Dreißigerjahre. Absolut unverwechselbare Schrift. Rundum gut eingesetzt.

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Farbe
Pastelltöne
Farbverläufe

Natürlich sind die meisten Custom-Medien farbig. Farbe kommt in erster Linie durch Fotografien in die Zeitschriften. Daneben gibt es noch aktuelle Farbtrends, die wir hier kurz vorstellen.

Farbverläufe
Verläufe – wie zum Beispiel von Gelb zu Grün und dann zu Blau sind selten, aber durchaus im Kommen. Wir hatten einige Beispiele im Wettbewerb. Warum werden sie eingesetzt? Sie passen zum Thema, sie erzeugen eine freundliche, entspannte Grundstimmung, sie sind auffallend, man hebt sich ab von anderen Publikationen.

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Name: Forte Magazin
Agentur: Coop Genossenschaft Sontent House
Kunde: Coop Genossenschaft
ICMA Award: Silver

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Name: Cityguides Ulm / Neu-UIm
Agentur: ATTACKE Werbeagentur GmbH
Kunde: Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH
ICMA Award: Gold

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Name: kursgestöber®
Agentur: Gastdesign
Kunde: VHS Langenfeld
ICMA Award: Gold

Pastelltöne zur Unterlegung
Sie werden für manche Textblöcke eingesetzt, es gibt aber auch Publikationen, die Pastelltöne auf kompletten Doppelseiten unterlegen. Der Effekt: Die Publikation wirkt insgesamt freundlich, positiv, weniger formal.

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Name: plus. Das Magazin der R+V Versicherung
Agentur: Viglandfriends
Kunde: R+V Versicherung
ICMA Award: Gold

Farbe im Foto
Man kann die Hintergrundfarbe von Fotos steuern und dort unterschiedliche Pastelltöne einsetzen.

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Name: Momentum
Agentur: RYZE Digital
Kunde: Sick AG
ICMA Award: Bronze

Farbe zur Navigation im Heft
Es sind ein- oder doppelseitige Trennseiten zwischen Sektionen, die die Navigation im Heft übersichtlich machen. Die beliebteste Farbe ist Blau, daher taucht Blau auch am häufigsten auf.

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Name: Markets International
Agentur: Kammann Rossi GmbH
Kunde: GTAI Germany Trade & Invest
ICMA Award: Gold

Cover und Coverstory
Es gibt einen Trend zu längeren Coverstories. Sie können über acht bis zwölf Seiten laufen. Durch Gliederung des Textes, Infografiken und alternative Storyformen werden Themen vertieft dargestellt. Das gilt für Employee-Medien und Kundenmagazine gleichermaßen.

Regenbogenfarben
Wenn man eine große Farbpalette einsetzt, wird ein freundlich-fröhlicher Eindruck erweckt. Diversitätsmanagement – die Vielfalt der Mitarbeiter – ein sehr gutes Beispiel für diese Art des Farbeinsatzes.

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Name: Globe - Das globale Magazin für die Mitarbeitenden von GF
Agentur: Axel Springer Corporate Solutions GmbH & Co. KG
Client: Georg Fischer AG
ICMA Award: Gold

Visual Storytelling
Weniger visual Storytelling, weniger Infografiken: Vor einigen Jahren gab es einen starken Trend zu doppelseitigen Infografiken und zu mehrseitigem visual Storytelling. Man wendet sich heute doch wieder mehr dem Text zu und entsprechend ruhiger werden die Layouts.

Vergleich 1970 – 2023:
Der Vergleich zeigt die Heckpartie eines Kombis von 1970 und die Front von 2023. Erläuterungen stehen in kleinen Textblöcken. Sehr gute Leserführung. Eine Zeitschiene unten enthält Meilensteine der Veränderung.

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Name: Creating Chemistry
Agentur: Axel Springer Corporate Solutions
Kunde: BASF
ICMA Award: Award of Excellence

Folgen des Klimawandels
Die doppelseitige Illustration zeigt die Folgen des Klimawandels. Auch hier sind kleine Textblöcke mit Erläuterungen eingebaut.

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Name: retail
Agentur: COPE Content Performance Group
Kunde: Handelsverband Österreich
ICMA Award: Award of Excellence

Zahlen und Fakten in Drei Dimensionen
Die Drei-D-Infografik enthält viele Zahlen und Fakten zum Handel in Österreich. Es ist eine deutlich lebhaftere Visualiserung als die Präsentation von Tabellen oder Infografiken.

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Animated Film

Creavis, die Innovations- und Inkubationseinheit von Evonik, startete 2023 die “Unboxing the Future” Kampagne, um ihre Mission der nachhaltigen Lösungen für ein verbessertes Leben zu vermitteln und die Positionierung bei Stakeholdern zu stärken.

Zentrales Motiv sind Paket-Boxen, die erstrebenswerte Zukunftsszenarien repräsentieren. Drei etwa zwei Minuten lange Videos, produziert von Kammann Rossi, zeigen einen “Flug durch die Boxen” mit animierten Städten und Gebäuden. Eine Sprecherin erläutert die Lösungen und Zukunftsszenarien.

Sehr professionell gemachte Animationsfilme, die einen realistischen Blick auf Technologien der Zukunft werfen.

Alle Filme in englischer Version finden Sie unter: dem folgenden Link (bitte den Link in den Browser kopieren):

Evonik – Creavis – Unboxing the Future – Defossilation https://youtu.be/YuWupIdKt1Q
 
Evonik – Creavis – Unboxing the Future – LifeSiences https://youtu.be/JaUkmqpvHYE
 
Evonik – Creavis – Unboxing the Future – Solutions https://youtu.be/l4gmM0KZKF8

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Event Media
Gamification

Gamification bezeichnet die Anwendung spieltypischer Elemente und Prinzipien in nicht-spielerischen Kontexten, um Motivation, Engagement und Interaktion zu fördern.

Territory hat das Thema Informationssicherheit in ein Spiel übertragen. Man kann stundenlange Vorträge halten über das Thema Informationssicherheit – und alle Teilnehmer langweilen sich und nichts passiert. Darum ist die spielerische Vermittlung von Wissen am erfolgversprechendsten. Der Ansatz, ein Spiel zum Thema zu entwickeln, ist sehr gut.

Für das visual Storytelling rund um die Führungskräfte-Workshops stand das bekannte Grimm’sche Märchen von Rotkäppchen und dem bösen Wolf Pate. Diese beiden Figuren symbolisieren die klassischen Protagonisten im Kampf um die Informationssicherheit. Der Wolf (Hacker) versucht, Rotkäppchen (Unternehmen) auf vielerlei Arten hinter das Licht zu führen.

Insgesamt: Sehr innovative Workshop-Gestaltung. Gamification kann in vielen Bereichen der Unternehmens-Kommunikation zukünftig eine größere Rolle spielen.

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